Mit Alkohol angereicherte Weine

Presskorken (1 von 1)Diese Spezies wird deshalb von allen anderen Weintypen unterschieden, weil ihr Alkoholgehalt nicht oder nur zum Teil das Ergebnis alkoholischer Gärung ist. Ein anderer, mehr oder weniger großer Alkoholanteil wird durch das so genannte Aufspriten, also durch Zugabe von Weingeist, erzielt. Nicht nur die Anreicherungsmenge ist dabei unterschiedlich, sondern auch der Zeitpunkt der Alkoholzugabe: 

  • Manche Weine werden gespritet, bevor der Gärprozess beginnt. So kann in ihnen gar keine Gärung mehr stattfinden. Manche weniger anspruchsvolle Likörweine Frankreichs werden auf diese Weise bereitet.
  • Das Gros der Weine dieser Kategorie wird Während der Gärung mit Alkohol angereichert. Der Zeitpunkt der Zugabe und die genaue Bestimmung der erforderlichen Menge sind für den Stil des Weines maßgebend. Je früher die Zugabe erfolgt, umso weniger Zucker konnte bis zu diesem Zeitpunkt zu Alkohol vergoren werden – und umso süßer wird das Endprodukt sein.
  • Erfolgt das Aufspriten erst nach der alkoholischen Gärung, ist keine Traubensüße mehr vorhanden, das Endprodukt ist also trocken – es sei denn, es wird nachträglich gesüßt.

Zu den bekanntesten Vertretern zählen der Portwein, Sherry, Madeira, Marsala und Banyuls.

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